• H0-Gartenbahning
    Die spinnen, die Briten

    H0 Gartenbahn? Aber ja!

    Wenn man in irgend einem der bekannten, deutschsprachigen Modelleisenbahn-Foren heute die Frage aufwirft, ob denn eine „H0 Gartenbahn“ möglich sei, dann werden sich ziemlich sicher ziemlich sofort Fünfe oder Zehne finden, die davon auf das Lebhafteste und mit den vernünftigsten Argumenten abraten. Und doch gibt es mehrere großartige, spinnerte Briten (und noch eine Handvoll anderer), die sich eine „H0 Gartenbahn“ gebaut haben und diese seit mehreren Jahren ganz fröhlich betreiben.

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — Aber wie?

    Planung

    Wenn die Motivation für die H0-Eisenbahn im Garten darin besteht, langen Zügen lange Ausläufe mit großzügiger Streckenführung in echter Natur zu verschaffen und möglichst noch Bahn und Gärtelei gesamtkünstlerisch zu verbinden, dann bedeutet das für Planung und Konstruktion der Eisenbahn, dass es sich weniger um eine „Anlage“ handelt als um ein Bauprojekt.

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — aber wie?

    Trassenfundament

    An fängt die ganze Geschichte bei der Garten-Eisenbahn ja schon damit, ob man sich grundsätzlich eher in Hochlage — „elevated track“ — bewegt oder sich auf die Fahrt durch’s gegebene Gelände auf „ground level“ einlässt. In Hochlage kann man eher auf etablierte Methoden des indoor-Anlagenbaus zurückgreifen — insbesondere auf die Verwendung von Holz. Auf „ground level“ ist Holz hingegen grundsätzlich kein empfehlenswertes Baumaterial und werden generell eher mineralische Baustoffe eingesetzt: Beton, Mörtel ...

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — aber wie?

    Ingenieurleistungen, Kunstbauten

    Die Überwindung wirklicher Hindernisse wie Hügel, Beete, Teiche und die Kreation dafür geeigneter Kunstbauten ist sicher eines der ganz besonderen Vergnügen am Gartenbahning. Dafür braucht’s Brücken, Viadukte, Einschnitte, Tunnels, Stützmauern, Galerien. Der besondere Witz „outdoor“ besteht darin, dass es weniger um die möglichst vorbildtreue Nachbildung von Vorbildern geht sondern um funktionierende Lösungen, die für Bahn und Gartenlandschaft „stimmig“ sind.

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — aber wie?

    Bahnanlagen

    Gleise, Signale, Antriebe, Oberleitung ...

    H0-Material ist nicht generell „outdoor“-geeignet. Einiges ist es aber doch und einiges kann „outdoor“-geeignet gemacht werden.

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — aber wie?

    Steuerung & Verkabelung

    Im Außenbereich gibt es naturgemäß bei Elektrik und Mechanik einiges zu beachten, das im Innenbereich nur eine geringe oder gar keine Rolle spielt. Einerseits. Andererseits ist es aber auch wieder nicht so dramatisch wie man es sich vielleicht vorstellt und es gibt doch einige mittlerweile erprobte Lösungen.

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — aber wie?

    Ausgestaltung

    Gebäude & Ausstattung, Flora & Fauna ...

    Natürlich sind auch alle sonstigen Anlagen, Gebäude und Details den Elementen ausgesetzt und bei allem, was nicht flach am Boden festgenagelt ist, kommen auch Tiere aller Arten und Größen als Mitspieler in Betracht — was nach den örtlichen Verhältnissen sehr unterschiedlich sein dürfte. Hier eine kleine Aufstellung der Probleme und der Methoden, sich ihnen zu stellen

  • H0-Gartenbahning
    H0 Gartenbahn — aber wie?

    Instandhaltung

    Die gute Nachricht: Staubsaugen ist bei der Außenanlage eher kein Thema. Die andere Nachricht: Um die Eisenbahn funktionsfähig zu halten und Beschädigungen der Fahrzeuge hintanzuhalten ist intensivere und häufigere Grob- und Feinreingung erforderlich als bei Innenanlagen.
    Strecke
    Notwendig wird so ziemlich bei jedem Betriebsbeginn eine „Streckenbegehung“ sein um zu kontrollieren, ob sich gröbere Hindernisse an der Strecke befinden, und diese wegzuräumen, zu -kehren oder zu -stutzen. (…)

  • Garten, nämlich

    10 Tipps für einen insektenfreundlichen Garten

    von einfach bis mittelschwer
  • Wien Nordbahnhof (alt)
    Revisionistisches Modell

    Wien Nord

    Wie es auch laufen hätte können, vielleicht ...

    Ein Teil der Tragik der Wiener Endbahnhöfe besteht ja darin, dass sie samt & sonders schon bei ihrer ursprünglichen Errichtung zwar mit repräsentativen bis luxuriösen Aufnahms- und Verwaltungsgebäuden, jedoch mit sehr sparsamen Gleisanlagen ausgestattet waren, die sich — meist schon wenige Jahre nach Inbetriebnahme — als zu spärlich für das rasch anwachsende Verkehrsaufkommen erwiesen. So war’s auch beim Nordbahnhof, dem ersten und so lange [Kakanien>wiki>Kaiserlich_und_königlich] währte (…)